In dieser Studie sagen sie, sie hätten einen Biomarker für ADHS und Autismus gefunden. Habs noch nicht im Detail angeguckt und kanns ja auch eh nicht wirklich beurteilen ob da was dran ist. Vielleicht jemand von euch?
frontiersin.org/journals/neuro…
Was mich schon mal misstrauisch macht, dass beide Biomarker sich wohl widersprechen, was der Erfahrung, dass beides auch zusammen auftreten kann, widerspricht.
Discrete Wavelet Transform Analysis of the Electroretinogram in Autism Spectrum Disorder and Attention Deficit Hyperactivity Disorder
Background To evaluate the electroretinogram waveform in autism spectrum disorder and attention deficit hyperactivity disorder using a discrete wavelet trans...Paul A. Constable (Frontiers)

Mikka, MD
in reply to benni • • •n von 155+55+11 = nicht wirklich aussagekräftig, besonders bei einer Control von 22.
Electroretinogram nachgewiesen, nicht kausal sondern deklarativ. Bedeutet: wo gewisse Strukturen, da höheres Risiko auf Verhaltensänderungen, die bei einer bestimmten Ausprägung als ADHS oder Autismus diagnostiziert werden.
Beide Diagnosen sind keine neurologischen oder somatischen Diagnosen, sondern Verhaltensbeschreibungen. Ab einer gewissen Schwere kann man bei Autismus neurokommunikative Änderungen im BOLD nachweisen, aber keine rein neurologischen. Bedeutet, dass selbst im kleinmaschigen BOLD Präsentationen nie ein "festes" Muster haben.
Bei Menschen mit Verhaltensmustern, die nach DSM als "Autismus" beschrieben werden, wird das Electroretinogram übermäßig häufig in gewissen Strukturen beschrieben. Das kann kausal sein, aber (wahrscheinlicher) Teil der Verhaltensanpassung.
Bedeutet also: Männer mit Haarausfall ab 40 sind übermäßig häufig bei einer Selektion aus Ärzten zu finden (38% vs. 2
... Show more...n von 155+55+11 = nicht wirklich aussagekräftig, besonders bei einer Control von 22.
Electroretinogram nachgewiesen, nicht kausal sondern deklarativ. Bedeutet: wo gewisse Strukturen, da höheres Risiko auf Verhaltensänderungen, die bei einer bestimmten Ausprägung als ADHS oder Autismus diagnostiziert werden.
Beide Diagnosen sind keine neurologischen oder somatischen Diagnosen, sondern Verhaltensbeschreibungen. Ab einer gewissen Schwere kann man bei Autismus neurokommunikative Änderungen im BOLD nachweisen, aber keine rein neurologischen. Bedeutet, dass selbst im kleinmaschigen BOLD Präsentationen nie ein "festes" Muster haben.
Bei Menschen mit Verhaltensmustern, die nach DSM als "Autismus" beschrieben werden, wird das Electroretinogram übermäßig häufig in gewissen Strukturen beschrieben. Das kann kausal sein, aber (wahrscheinlicher) Teil der Verhaltensanpassung.
Bedeutet also: Männer mit Haarausfall ab 40 sind übermäßig häufig bei einer Selektion aus Ärzten zu finden (38% vs. 29% in Gesamtbevölkerung). Ist die unterliegende Mechanik auch für die Wahl des Jobs verantwortlich? Löst der Job die Mechanik aus? Sind alle Männer mit Glatzenbildung Ärzte? Sind alle Ärzte Männer mit Glatze?