Das Max-Rubner-Institut führt seit zwei Jahren eine große Ernährungsstudie durch. Ich hatte schon Ende 2024 bis Anfang 2025 teilgenommen und darauf mehrere Untersuchungsergebnisse bekommen.
Es werden noch weitere Teilnehmer aller Ernährungsformen gesucht.
Vor allem Männer (traut Euch!) und Pescetarien:innen.
Auch Eltern von Kindern zwischen 2 und 17 Jahren werden noch gesucht.

Jens Finkhäuser
in reply to Michael Salbeck • • •mirabilos🐈⬛
in reply to Jens Finkhäuser • • •Jens Finkhäuser
in reply to mirabilos🐈⬛ • • •Hab sie angeschrieben und erklärt, sie wären wahrscheinlich besser bedient, wenn sie die Teilnehmer einfach auswählen liessen, welche Nahrungsmittelgruppen sie wie oft verzehren.
Es könnte so einfach sein 🤷
mirabilos🐈⬛
in reply to Jens Finkhäuser • • •ich fürchte, das Problem liegt schon bei Nahrungsmittel*gruppen*… ;)
Aber das sind ja schon sehr invasive Tests, Äpp-Zwang, und mehrmals ganztägig nach Karlsruhe reisen…
mirabilos🐈⬛
in reply to mirabilos🐈⬛ • • •Jens Finkhäuser
in reply to mirabilos🐈⬛ • • •@mirabilos Völlig verständlich.
Naja, es ist halt bspw. seit Dekaden bekannt, daß es mehr Veg*er gibt, als sich so nennen. Daß man in einer Studie heutzutage solche Label wählt, zeigt eigentlich, daß das ganze Ding falsch aufgezogen ist.
Hinterher kommen dann wieder Dinge als "Beweis" für was raus, was bei näherem Lesen Unfug wird.
Wie dem auch sei. Hab da einfach genügend gelesen, daß ich so etwas ablehne, wenn es schon von Anfang an irgendwie kaputt ist.
Michael Salbeck
in reply to Jens Finkhäuser • • •Was soll an der Kategorisierung falsch sein? Ich passe z.B. in eine der Kategorien. Was würdest du als Alternative wählen?
Es ist bekannt, dass sich das Mikrobiom im Darm bei den unterschiedlichen Kategorien unterscheidet. Das zu untersuchen ist sinnvoll.
@mirabilos
Jens Finkhäuser
in reply to Michael Salbeck • • •@mirabilos Das ist nicht das Problem. Wie erklärt ernähren sich Leute anders, als sie sich nennen. Darüberhinaus beinhaltet bspw. pescetarisch keineswegs zwingend Milchprodukte.
Wie gesagt, es wäre besser, bei den verschiedenen Kategorien einfach auswählen zu lassen, wie oft man es zu sich nimmt.
Es ist immer sinnvoller, die gelebte Realität einzufangen, als zu versuchen, künstliche Kategorien zu bilden, in die Menschen sich dann falsch einordnen müssen, um sich zu finden.
Michael Salbeck
in reply to Jens Finkhäuser • • •Es geht nicht darum, jede erdenklich mögliche Variante an Ernährung zu erreichen. Sondern die vier aufgeführten. Eine der Varianten ist meine Realität. Und es gibt viele Menschen, die sich bewusst für eine Variante entscheiden. Um diese Menschen geht es. Daher widerspricht dein Vorschlag dem Ziel der Studie. Es geht darum herauszufinden, wie der Körper sich auf eine Ernährungsform einstellt und sich die Menschen sich darauf einstellen.
@mirabilos
Jens Finkhäuser
in reply to Michael Salbeck • • •@mirabilos Das ist möglich, wird aber zu Ergebnissen führen, die nur bedingt übertragbar sind. Damit ist die Studie von vorneherein so ausgelegt, dass sie mir nichts bringt.
Wenn das im Sinne der Studie ist, sei es so, aber dann solltest Du auch akzeptieren können, wenn ich sie für nicht unterstützenswert halte.
Michael Salbeck
in reply to Jens Finkhäuser • • •Ich spreche dir in keiner Weise deine Meinung zu der Studie ab. Natürlich kannst du sie nicht unterstützenswert halten.
Mir war es wichtig, den Scope und das Ziel der Studie darzustellen.
@mirabilos
Jens Finkhäuser
in reply to Michael Salbeck • • •@mirabilos Und mir war es wichtig klarzustellen, dass das Ziel sinnfrei ist, wenn sie es nicht schafft, tatsächlich gelebte Ernährungsweisen abzubilden.
Dann haben wir beide wohl unser Ziel erreicht.
Michael Salbeck
in reply to Jens Finkhäuser • • •Wie schon geschrieben: meine (und die vieler anderer Menschen) Ernährungsweise bildet die Studie einwandfrei ab und ist für mich sinnvoll.
@mirabilos
Jens Finkhäuser
in reply to Michael Salbeck • • •Jana, wenn mein Privileg bedient ist, ist es egal, ob andere berücksichtigt werden.
Danke, das war's für mich. @mirabilos