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Wer abgedroschene Feindbilder zum Anlass nimmt, um alte NATO-Pläne zu realisieren und nicht jeden völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gleichermaßen verurteilt, betreibt das Geschäft des Krieges.


#politik #medien #propaganda #kriege #sicherheit

N. E. Felibata II reshared this.

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Soweit so gut. Was fehlt, ist der Zusammenhang zwischen Imperialismus und Krieg, also die Notwendigkeit von Krieg, die aus der nationalstaatlichen Verfasstheit der konkurrierenden Nationen mit ihrem Pochen auf Souveränität und Erfolg im Kampf ums Geld der Welt folgt.
Das weggelassen, führt leicht ins Reich idealistischer Verbesserungsvorschläge....
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In erster Linie geht es ja im Interview um Sprach und Medienkritik. Das ist Sabine Schiffers Metier.
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Mit Ponsonby muss man dem Pistorius-Diskurs einen Spiegel vorhalten. Wer ernsthaft Kriege verhindern will, muss sich mit der Vorgeschichte auseinandersetzen, die Sponsorings, die Kriegswirtschaft und das Geschäft dahinter erkennen, wie es General Smedley Butler in »War is a Racket« beschrieben hat. Und dann die Geldmittel anders zuweisen: etwa in die Bekämpfung des Hungers weltweit, der ja ein reines Verteilungsproblem darstellt, Umstellung auf erneuerbare Energieträger, um aus dem Schema der Ressourcenkriege auszusteigen etc. pp.


"Soweit so gut" bezog sich auf die Sprach- und Medienkritik.

Ansobsten hab ich mich eher darauf bezogen...